Die Klemm 25e

Nachdem wir nun einige Segler aus dem Oldtimersegment aufgebaut haben lag es nahe, auch eine passende Schleppmaschine zu konstruieren. Es brauchte einige Monate, um zu einer Entscheidung zu kommen. Aber irgendwann war völlig klar, es kann nur eine Klemm sein!
Und dann ging es eigentlich relativ schnell. Innerhalb eines halben Jahres haben wir den Prototyp soweit fertig gestellt, dass die Holzarbeiten weitestgehend abgeschlossen sind. Es fehlen noch ein paar kleine Restarbeiten, die Verkabelung, der Einbau des Motors und natürlich das Finish.

Unser Prototyp ist ausgestattet als "Arbeitspferd" und hat daher untypischerweise ein stabiles Fahrwerk bekommen.
Für uns ganz besonders - und dafür sind wir wirklich sehr dankbar - hat Philip Kolb die Profile speziell für dieses Modell berechnet. Das Abreißverhalten des Modells soll so minimiert und die guten Seglereigenschaften unterstützt werden. Ein kleiner Stilbruch ist dadurch entstanden, dass unsere Flächen mit Bremsklappen ausgestattet sind. Die Rippen sind aber so konstruiert, dass es jedem selbst überlassen ist, Gleiches zu tun oder eben nicht.

Grundlage für den Rumpfaufbau ist ein Rumpfkasten, der seine besondere Stabilität durch die Verzapfung aller Teile erhält. Der vorgesehene Haubenbereich hat eine Öffnung von rund 77 cm. Dadurch ist großzügiger Raum für Akkus, RC-Einbau, ggf. Benzintank usw. vorhanden, der außerdem gut zugänglich ist. Der Rumpf ist 2,27 m lang, mit abnehmbarem Seitenruder sind es 2,09 m. Das Höhenruder hat eine Spannweite von 1,02 m.

Bei den Flächen ist eine 30 mm STRONGAL-Steckung mit 1,5 mm Innenwandung verbaut, die durch das komplette Mittelstück läuft – Länge 100 cm. Durch die gerade Unterseite der Rippen, braucht es keine Helling oder Füßchen für den Aufbau. Eine Fläche hat eine Länge von 1,63 m, das Mittelstück ist insgesamt 43 cm breit. Die Wurzelrippentiefe am Mittelstück beträgt 58 cm.

Der Prototyp wurde mit 0,6 mm Birkenflugzeugsperrholz beplankt.

Leider hat es mit dem Erstflug in Wächtersberg nicht ganz geklappt. Wir sind aber sehr zuversichtlich, zeitnah zum nächsten Termin in Röttingen den Jungfernflug absolvieren zu können.

Weitere Informationen und Bilder vom Aufbau des Prototypen finden Sie HIER

  

E-Mail