Die ASK 13

Das erste Projekt . . .

war für uns die ASK 13! Sie wurde aufgebaut als Quarter-Scale-Nachbau im Maßstab 1 : 4, mit einer Spannweite von 4 Metern. 

Bei diesem Segler handelt es sich um einen Schuldoppeldecker der Firma Alexander Schleicher Flugzeugbau, die im Jahre 1965 von Rudolf Kaiser aus der Ka 7 heraus entwickelt wurde. Der Erstflug des Prototypen fand im Juli 1966 auf der Wasserkuppe statt. Er trug damals die Kennung D-5701.



In der Zeit von 1966 bis 1980 wurden insgesamt 617 Exemplare gebaut. Dazu kommen noch ca. 80 Lizenzbauten, die in Oerlinghausen oder einzelnen Vereinen gebaut wurden. Es ergaben sich jedoch auch immer kleinere Abweichungen, z. B. bei der Nasenrundung, beim Seitenruder oder der Flächenanformung zum Rumpf.

Obwohl unsere Planungen danach in Richtung Ka 8, Bergfalke (Mü 13) oder z. B. DSF Habicht gehen sollten, brachte uns ein interessanter Kundenauftrag dazu, stattdessen die ASK 13 noch einmal aufzulegen. Dieses Mal mit einer Spannweite von 5 Metern!
Beim Bau dieses "Nachfolgemodells" wurde dann besonderes Augenmerk u. a. darauf gerichtet, dass der Kufenaufbau einfach ist. Dafür haben die Spanten quasi eine "Verlängerung" in Form der fortlaufenden Kufe erhalten, sodass lediglich der Radkasten eingepasst und die Seitenteile und Bodenplatte angebracht werden müssen (Radkasten und Seitenteile sind im Frässatz enthalten).
Die Flächen sind mit einem Querruder in Hohlkehle gebaut. Die Bremsklappen aus GFK fahren wie beim Original nach oben und unten aus.
Als Steckung ist einer 30er V2A-Rohr mit 2 mm Wandung verbaut, damit das Modell auch einige Turns und Loops aushält.

Inzwischen wurde der Prototyp mit einem Elektromotor ausgestattet, um in der Ebene unabhängig von Schleppmaschinen zu sein. Die ASK 13 fliegt auch damit absolut ruhig und wie ihr großes Ebenbild. Verbaut wurde ein sogenannter C6374-200kw Motor, mit einem Regler in 100 A Hochvolt Ausführung und 10 LiPo-Zellen (2 x 5 Zellen) mit 5000 mAh. Die Klappluftschraube ist eine 20 x 13 Freudenthaler, die mit einem Ramoser Mittelstück mit Blatthaltern auf der Motorverlängerungsachse befestigt ist.

 

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